Komm und sieh, Arbeiten aus der Sammlung von Kelterborn

Peter Funken, Kunstforum

Der Ausstellungtitel geht auf den 1985 in der Sowjetunion erschienen Film „Komm und sieh“ von Elem Klimow zurück, der Brutalität und Verbrechen der Naziarmee in Weißrussland während des 2. Weltkriegs schildert. „Komm und sieh“ machte auf Mario von Kelterborn (*1968), der damals in der DDR lebte, großen Eindruck. Der Titel ist der Johannesoffenbarung entlehnt, der Ausruf stellt die Aufforderung dar, die Verheerungen zu betrachten, die die apokalyptischen Reiter angerichtet haben. Schwerpunkt der Sammlung von Kelterborn, so die Kuratoren Peter Friese und Ingo Clauß im Vorwort zur Publikation (1), sind „gesellschaftsbezogene, philosophisch hintergründige, aber auch politisch brisante Werke international bekannter Künstlerinnen und Künstler“.

Weserburg, Museum für moderne Kunst, Bremen, 10.1.2014 – 1.3.2015

Interview Independent Collectors